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Home Magazin Volcan – Clase Azul – Don Julio

Wie High-End Tequila Qualität in den Mainstream bringt!

Volcan – Clase Azul – Don Julio

Volcan – Clase Azul – Don Julio

Premium, Super-Premium, Ultra-Premium: gerade im Tequila-Bereich wird derzeit mit diesen Begriffen um sich geworfen, als wären es Partyflyer in einer Studentenverbindung. Aber was verbirgt sich hinter dem Wort “Premium”? Was unterscheidet diese Produkte vom Rest? Und vor allem: können sie geschmacklich auch mehr? 

So logisch es klingen mag, dass es auch in der Kategorie “Tequila” ein Premium-Segment gibt, so verdutzt sind manche Leute - zumindest hierzulande - dann stellenweise doch noch, wenn sie davon hören. Luxuriöse Whiskies, die 10 mal soviel kosten, wie die Standard-Abfüllungen, existieren halt einfach. Gibt es luxuriöse Cognacs? Klar! Ich glaube, in dieser Kategorie verblüfft es die Leute eher, dass es auch ein Nicht-Premium-Segment gibt. Aber Luxuriöser Tequila? Anhand von Volcan X.A., Clase Azul Reposado und Don Julio 1942 möchte ich nun einmal einen genaueren Blick auf die spannende Welt der High-End-Tequilas werfen.

Was ist Premium Tequila?

Lasst uns zunächst einmal klären, was Premium-Tequila überhaupt ist. Er unterscheidet sich von “normalem” Tequila in mehreren Punkten. Das beginnt bereits bei der Ernte. Für Premium-Produkte wie beispielsweise Tequila Volcan XA werden meist nur ausgewählte Agaven verwendet, die am Höhepunkt ihrer Reife stehen. Das ist - wie man sich vorstellen kann - bei einem Rohstoff, der mehrere Jahre bis zur Erntereife braucht, gar nicht so einfach. 

Des Weiteren muss man bedenken, dass Tequila in Mexiko mehr als nur eine Spirituose ist. Er ist tief mit der Kultur verwurzelt und obwohl günstige Tequilas mittlerweile relativ schnell und einfach produziert werden können, legt man bei Premium Tequila eben mehr Wert auf Tradition und somit auf einen zeit- und somit kostenintensiven Arbeitsprozess. Man kann den Zucker der Agave durch chemische Prozesse aufschließen, oder man kann die Agaven traditionell kochen. Man kann 51% Agavenzucker verwenden und sich den Rest aus einem Zuckerrohrbrand holen, oder man kann einen 100% blaue Agave Tequila herstellen. Man kann das Geschmacksprofil durch Zusatzstoffe manipulieren, oder aber dadurch, dass man sich auf das handwerkliche Können des Master Blenders verlässt. All diese Dinge sind zwar aufwendiger und weniger ergiebig, resultieren aber in einem qualitativ hochwertigen Produkt, das nichts mit Supermarkt-Bottom-Shelf-Ware mit rotem Plastik-Sombrero zu tun hat.

Ein weiterer Unterschied ist meist die längere Fassreife. Wenn man ein Business hat, dann möchte man seine Arbeit natürlich schnell zu Geld machen. Der Grund, warum jeder irgendeinen Gin macht. Das Zeug kann schnell und günstig produziert und verkauft werden. Ein 30-jähriger Single Malt ist da halt einfach schon von Natur aus teurer, weil man erstmal 30 Jahre lang totes Kapital rumliegen hat, bevor man das Zeug zu Geld machen kann. So sieht es eben auch mit Tequila aus. Wie eben erwähnt, dauert es vom Pflanzen der Agaven bis zur Produktion ohnehin schon mehrere Jahre. Wenn man nun wie beispielsweise bei Don Julio 1942 das Destillat dann auch noch bis zu drei weitere Jahre in ein Fass packt, wirkt sich das am Ende natürlich auch auf den Preis aus. 

Dazu kommt das Marketing. Ein Produkt mit einer so turbulenten Vergangenheit als Luxus- bzw. Lifestyle-Produkt zu präsentieren erfordert ein Image, welches sich klar von finsteren Jugenderinnerungen, Salz + Zitrone und all dem anderen Humbug abgrenzt.

Das wirkt sich auch auf das Packaging aus. Ein ansprechendes Äußeres ist von Nöten, um die Hochwertigkeit des Produkts auch optisch widerzuspiegeln. Verzierte, handgefertigte Tonflaschen wie bei Clase Azul zielen genau darauf ab. Keiner gibt 200 € für einen Tequila aus, der aussieht, als hätte man ihn in eine alte Mineralwasserflasche abgefüllt. 

Zusammengefasst könnte man also sagen, dass ein Premium Tequila sich selbst für den Laien merkbar in Qualität, Preis und Image vom "Standard"-Sortiment unterscheidet.


Warum ist Premium-Tequila relevant?

Um das Ausmaß und die Bedeutung von Luxus-Tequila zu verstehen, müssen wir uns mit ein paar Fakten vertraut machen. Die Nachfrage nach Premiumspirituosen im allgemeinen steigt. Das liegt unter Anderem daran, dass Millennials mittlerweile die treibende Kaufkraft im Spirituosen-Segment sind, und diese mehr Wert auf hochwertige Spirituosen legen. Das kann man auch an der wachsenden Bedeutung der gehobenen Barszene beobachten. Tequila-Marken wie Don Julio, die trotz des stolzen Preises ihrer Produkte die Verwendung in Cocktails propagieren, spielen genau mit diesem Ansatz. 


Dazu kam die stetig wachsende Barszene Südamerikas und die Allgegenwärtigkeit von Tequila in den USA. Daraus ergab sich ein Cocktail, der immense Auswirkungen auf den Tequila-Markt hatte und letztendlich dazu führte, dass dieser in Mexiko und den USA in den letzten Jahren geradezu explodierte. Nun stabilisiert sich der Markt, was bedeutet, dass es 1. für Newcomer immer schwieriger wird sich im Markt zu positionieren, 2. etablierte Tequila-Marken nun das Premium-Segment als präferierte Wachstumsmöglichkeit wählen und 3. die Augen nun auf neue Märkte, speziell auf Asien und Europa gerichtet werden.


Hierzulande merken wir das langsam auch. Vor wenigen Jahren hat man beinahe ausschließlich auf Champagner als Statussymbol gesetzt. Heute sehe ich Clase Azul Flaschen in Deutschrap-Musikvideos. Tequila wurde bis vor kurzem ausschließlich in “braun” und “weiß” unterteilt. Heute kann ich meinen Gästen erzählen, dass Volcan X.A ein Blend aus Reposado, Añejo und Extra Añejo ist und mein Gegenüber reagiert mit Verständnis statt Verwirrung. Und wenn du mir erzählt hättest, dass in nicht allzu ferner Zukunft statt überteuertem Vodka Premium Tequilas wie Don Julio 1942 für hunderte Euro im Club geordert werden, hätte ich dich wahrscheinlich für komplett verrückt erklärt. Heute ist das normal.


Wie schmeckt Premium-Tequila?

Aber jetzt beantworten wir doch einfach mal die Frage, die uns allen auf der Zunge brennt. Ist ein teurer Premium-Tequila sein Geld wert? 

Wie in allen Bereichen der Spirituosenbranche ist und bleibt Geschmack subjektiv. Warum Premium-Tequilas meiner Meinung nach trotzdem eine schöne Sache sind, ist nicht nur die schmeckbar höhere Qualität. Es wird auch ganz klar auf ein eleganteres Geschmacksbild abgezielt. 

Für mich war Tequila immer eine raue und wilde Spirituose. Das kann sehr faszinierend sein. Mir ist aber auch klar, dass eben genau jenes rohe und ungestüme Geschmacksprofil es ist, was viele bis heute von Tequila fernhält. Oder anders gesagt: der Grund, warum man den Geschmack von billigen Agavenbränden möglichst schnell mit Zitrone und Salz beseitigen wollte. Einige Premium-Tequilas, darunter auch der zuvor erwähnte Volcan XA, überzeugen allerdings durch eine Eleganz, wie man sie sonst nur von Cognacs oder Single Malts kennt. Dieses zugegeben deutlich feinere Geschmackserlebnis in einem Tequila zu finden ist für mich etwas Spannendes und meiner Meinung nach auch etwas, das helfen könnte, auch den letzten Tequila-Muffel von der Schönheit und dem Facettenreichtum dieser Spirituose zu überzeugen.


Quellen:

https://www.fortunebusinessinsights.com/tequila-market-104172

https://www.theiwsr.com/is-the-us-premium-tequila-boom-over/

https://www.mordorintelligence.com/industry-reports/tequila-market

https://www.volcan.com/#craftsmanship

https://www.theworlds50best.com/bars/list/1-50

https://www.donjulio.com/our-tequilas/don-julio-1942-tequila


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